Lolli-Tests

Gespeichert von ToBarw am Fr., 10.09.2021 - 22:43

 

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

das in den Pressemitteilungen vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus angekündigte PCR-Pooltest-Verfahren, das die bisherigen Selbttests der Kinder in der Schule ersetzen soll, ist an der Grundschule Mainburg am Montag, 27. September gestartet. 

Gerne können Sie sich auch mit fragen zur Organisation, Durchführung und Auswertung der PCR-Pooltests an uns wenden. Die wichtigsten und wesentlichen Informationen für Sie als Eltern und Erziehungsberechtigte in der Zusammenfassung.

1. Negativer Corona-Test als Voraussetzung für die Teilnahme am Unterricht

Schülerinnen und Schüler dürfen am Präsenzunterricht nur teilnehmen, wenn sie einen aktuellen, negativen Covid-19-Test beibringen.

Im Schuljahr 2021/22 wurden die Antigen-Selbsttests für die Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 4 durch das PCR-Pooltestverfahren abgelöst.

2. Einverständnis der Erziehungsberechtigten als Voraussetzung für die Teilnahme am Pooltestverfahren

Damit Ihr Kind am PCR-Pooltestverfahren teilnehmen darf, ist das Einverständnis der Erziehungsberechtigten unabdingbare Voraussetzung. Bitte erklären Sie daher Ihr Einverständnis auf der folgenden Einverständniserklärung, wenn Ihr Kind an den Testungen teilnehmen soll.

docx: Word-Dokument Einverständniserklärung in Pooltests (Word-Dokument)

 

3. Organisation, Ablauf und Ergebnisübermittlung beim PCR-Pooltestverfahren

Bei einem PCR-Pooltest werden Speichelproben von mehreren Personen gemeinsam in einer Gesamtprobe (dem „Pool“) untersucht. Die Probenentnahme geschieht in Bayern durch einen „Lollitest“, einem gerade für jüngere Kinder sehr einfach anwendbaren Verfahren, bei dem die Schülerinnen und Schüler für 30 Sekunden an einem Abstrichtupfer lutschen wie an einem Lolli. Alle Abstrichtupfer einer Klasse kommen gemeinsam in einen Behälter. Es entsteht eine Sammelprobe.

Die Auswertung erfolgt via PCR-Test, einer sehr zuverlässigen Testform zum Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion. Mittels PCR-Verfahren können Infektionen bereits sehr früh nachgewiesen werden, wenn ein Kind möglicherweise noch gar nicht ansteckend ist. Dafür müssen die Speichelproben an der Schule abgeholt und in einem Labor ausgewertet werden.

Sollte ein Pool positiv auf eine Infektion mit Covid-19 getestet werden, muss zeitnah ermittelt werden, welches Kind betroffen ist. Dafür ist eine individuelle Nachtestung erforderlich. Damit so schnell wie möglich klar ist, welches Kind im Pool infiziert ist und in häusliche Quarantäne muss und welche Kinder den Unterricht ganz regulär weiter besuchen können, werden neben den Poolproben bei jeder Testung auch Rückstellproben („Einzelproben“) genommen, die gemeinsam mit den anderen Proben (dem Pool) abgeholt werden. Sollte ein Pool positiv sein, können diese Einzelproben noch über Nacht ausgewertet werden.

Wenn ein Pool negativ ist, wurde kein Kind der getesteten Schülergruppe positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Der Unterricht kann am nächsten Tag ganz regulär für alle Kinder stattfinden.

Ist der Pool positiv, wurde mindestens ein Kind positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Anhand der Einzelproben stellt das Labor über Nacht fest, wer eine positiv und wer eine negativ getestete Probe abgegeben hat. Infizierte Kinder müssen in häusliche Quarantäne genommen werden. Das Gesundheitsamt setzt sich mit den Erziehungsberechtigten des infizierten Kindes in Verbindung und identifiziert nach Einzelfallprüfung gegebenenfalls weitere Kinder, die zunächst in Quarantäne gehen müssen. Von solch einer individuellen Anordnung des Gesundheitsamtes abgesehen dürfen die negativ getesteten Schülerinnen und Schüler am nächsten Tag weiter regulär in die Schule gehen.

Die Befundübermittlung wird ausschließlich auf elektronischem Weg erfolgen. Sobald die Labore die Proben ausgewertet haben, geht den Erziehungsberechtigten der am Verfahren teilnehmenden Kinder eine elektronische Mitteilung über die Befundergebnisse zu.

 

4. Freiwilligkeit zur Teilnahme, Alternativen zur PCR-Pooltestung

Die Teilnahme der Kinder an den Tests ist freiwillig. Kinder die nicht teilnehmen können sich weiterhin außerhalb der Schule z.B. in einem Testzentrum oder in einer Apotheke testen lassen und den Testnachweis erbringen. Folgende Testverfahren sind möglich:

  • ein maximal vor 48 Stunden durchgeführter PCR-Test, ein POC-PCR-Test oder ein weiterer Test nach Amplifikationstechnik (Vorlage 2x pro Woche)
  • ein maximal vor 24 Stunden durchgeführter POC-Antigentest (Vorlage 3x pro Woche).
  • Vollständig geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler müssen keinen Testnachweis vorlegen.

 

5. Weitere Informationen

Einen ausführlichen Überblick über den Ablauf und die Durchführung der Lolli-Tests und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie unter

https://www.km.bayern.de/pooltests

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